Psychotherapie


Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Ich bin seit 2008 als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin approbiert und behandle Kinder, Jugendliche und Heranwachsende bis zum Alter von 21 Jahren. Meine Arbeit basiert auf einem tiefenpsychologischen Verständnis. Ich habe außerdem verschiedene Weiterbildungen zur Behandlung von traumatisierten und dissoziativen Kindern und Jugendlichen gemacht. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Behandlung von Kindern und Jugendlichen, die in Pflegefamilien oder anderen Einrichtungen der Jugendhilfe leben.

Ich habe keine Abrechnungserlaubnis der Kassenärztlichen Vereinigung. Gesetzlich Krankenversicherte behandele ich im Rahmen des Kostenerstattungsverfahrens (siehe unten). 


Psychotherapie für Erwachsene

Ich habe die Erlaubnis, Heilkunde für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz auszuüben. Damit kann ich auch Erwachsene psychotherapeutisch behandeln, allerdings müssen Sie die Behandlung bei mir wahrscheinlich selbst bezahlen. Wenn Sie privat versichert sind, können Sie mit Ihrer Krankenkasse klären, ob und in welchem Umfang die Kosten übernommen werden. In der Behandlung kommen vorwiegend tiefenpsychologische und traumatherapeutsiche Methoden sowie Techniken aus dem Focusing zum Einsatz.

 

Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie

Während meiner Zeit in der kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanz der Vitos Klinik Lahnhöhe in Marburg war ich Mitarbeiterin in der dortigen Babyambulanz und habe gelernt, wie man Therapien mit Eltern und Säuglingen oder Kleinkindern durchführt.

Ich habe keine Abrechnungserlaubnis der Kassenärztlichen Vereinigung. Gesetzlich Krankenversicherte behandele ich im Rahmen des Kostenerstattungsverfahrens (siehe unten). Unter Umständen übernimmt das zuständige Jugendamt die Behandlung im Rahmen einer ergänzenden Jugendhilfemaßnahme.




Kostenerstattungsverfahren

In ihrem Ratgeber "Psychotherapie für Kinder und Jugendliche - Informationen für Eltern" schreibt die Bundespsychotherapeutenkammer (BPTK) dazu folgendes: "Es gibt zu wenige Psychotherapeuten mit Kassenzulassung. Deshalb müssen Patienten häufig monatelang – manchmal auch noch länger – auf einen Behandlungsplatz warten. Wer aber belegen kann, dass er schon bei mehreren Psychotherapeuten nachgefragt hat und dringend eine Behandlung für sein Kind benötigt, kann bei seiner Krankenkasse beantragen, dass sie die Kosten der Behandlung bei einem Psychotherapeuten übernimmt, der keine Zulassung hat. Solche Psychotherapeuten haben zwar eine Approbation, also eine staatliche Behandlungserlaubnis, aber keine Kassenzulassung. Diese Psychotherapeuten arbeiten in einer Privatpraxis. Sie stellen die Behandlung privat in Rechnung. Diese kann bei der gesetzlichen Krankenkasse eingereicht werden. Vor Beginn muss man sich aber unbedingt die Einwilligung für eine solche „Abrechnung per Kostenerstattung“ von der gesetzlichen Krankenversicherung schriftlich einholen. Detaillierte Informationen zur Kostenerstattung inklusive Musterschreiben sind in der  BPtK-Information „Kostenerstattung“ zu finden. Der Ratgeber kann von der Homepage der BPtK heruntergeladen (www.bptk.de) oder als gedruckte Version kostenlos bei der Geschäftsstelle der BPtK bestellt werden."


Sollten Sie also vergeblich nach einem Therapieplatz für Ihr Kind gesucht haben, sprechen Sie mich an und wir beraten das weitere Vorgehen gemeinsam (sofern ich einen Therapieplatz frei habe). Zur Vorbereitung eines Antrags auf Kostenerstattung ist folgendes notwendig:

  • Alle vergeblichen Versuche, einen Therapieplatz für Ihr Kind zu finden, sollten Sie kurz schriftlich festhalten (Datum der Anfrage, Name der Therapeutin, was wurde Ihnen mitgeteilt). Eine solche formlose Liste der Absagen können Sie dann verwenden, um Ihre vergeblichen Versuche gegenüber der Krankenkasse zu dokumentieren.
  • Sie sollten mit Ihrem Kind eine psychotherapeutische Sprechstunde bei einer niedergelassenen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin oder einer Ärztin für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie besucht haben und sich dort auf dem Formular PTV11 bescheinigen lassen, dass Ihr Kind eine Psychotherapie (keine Akutbehandlung) benötigt.
  • Des weiteren benötigen Sie eine ärztliche Dringlichkeitsbescheinigung, aus der hervorgeht, dass eine Wartezeit für Ihr Kind nicht zumutbar ist.  Diese kann der Kinderarzt, der Hausarzt oder ein Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie ausstellen.

Wir beantragen dann zunächst fünf probatorischen Sitzungen, damit wir uns gegenseitig kennenlernen können und ich eine Diagnose stellen und überprüfen kann, ob Ihr Kind tatsächlich eine tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie benötigt. Anschließend beantragen wir ggf. die eigentliche Therapie.